Wenn Vauban Gärtner gewesen wäre


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Von Garten zu Garten weisen Ihnen die Nägel den richtigen Weg, mit der Place Abbatucci als Ausgangspunkt und Ziel.



Obst- und Gemüsegarten

Gemüse im Quadrat

Lachs, Hecht oder Aal, die in der Umgebung im Überfluss gefangen wurden, bildeten die Grundlage der Tagesration eines Soldaten in Huningue. Auch ziemlich gutes Fleisch stand auf der Speisekarte, wie auch frisches Gemüse von gehobener Qualität: Kartoffeln, Kohl, Erbsen, Bohnen, unterschiedliche Retticharten…

Die kleinen Gemüsebeete, die ich mir heute in jedem Garten, auf jeder Terrasse, kurz in jeder Ecke der Stadt vorstelle, hätten die Alltagskost noch weiter verbessert, um einseitige Ernährung zu vermeiden. Denn wir wissen es jetzt: Gemüse essen ist eine Wohltat für die Gesundheit, dank seiner Mikronährstoffe, die wesentlich sind für unseren Organismus.

Vauban jardinier : illustration Jardin Nourricier

Kehren wir einige Meter weit um und biegen nach links zum Friedhof ab.

Geschichte

Eine Garnison in zeiten der Besatzung ernähren

Schon bevor die Nahrungsmittel knapp werden, ist Unterernährung der erste Feind einer belagerten Festung, denn sie bringt die Gesundheit der Männer in Gefahr, die sie verteidigen sollen. Jeder gute Stratege achtet daher auf eine gute Versorgung.

Une cuisine au 19e siècleDie Mehlvorräte müssen daher für lange Zeit frisches Brot gewährleisten. Kekse, trockenes oder gegorenes Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch, Fett und Öl, Kartoffeln, die man bereits im großen Stil im ganzen Elsass anbaut, Pökelfleisch… oder aber lebende Tiere sind ebenfalls in ausreichenden Mengen für die mutmaßliche Dauer einer Belagerung vorgesehen. Der Militärintendant und die Gesundheitsoffiziere kontrollieren regelmäßig die Qualität dieser Nahrungsmittel, um diejenigen zu ersetzen, die verdorben sind.

Das Wasser, das in Huningue unerschöpflich vorhanden ist, ist selbstverständlich lebenswichtig. Genauso wie Wein und Branntwein, die damals in Belagerungszeiten als unverzichtbar galten!

Nahrungsmittelanbau

Nach dem Schleifen der Befestigungsanlagen liegt Huningue in Trümmern. Die Militärverwaltung verpachtet 1816 die Gräben und Befestigungsmauern der ehemaligen Festung an die Stadt. Jede Familie kann so ein Stück Land bestellen, um keine Not zu leiden. Aber in dieser Zeit extremer Nahrungsmittelknappheit ist derjenige, der säht oder pflanzt, nicht immer auch derjenige, der erntet!

 

Fotos


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